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Satire ist eine für mich beabsichtigte Verwendung von Spott und Ironie, um eine beträchtliche Nebenwirkung zu erzielen.

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Martin Klaßen    59069 Hamm

IMPRESSUM

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Hamm ans Wasser

Hamm, 19.3.16

Um alle Gemüter zu beruhigen, die Hamm ans Wasser bringen wollen oder auch nicht, hat sich jetzt ein privater Investor eingeschaltet und möchte dem Thema ein Ende bereiten.

Zu 93% sicher ist der Zuschlag mit der Umsetzung in trockene Tücher. Das erste Foto überhaupt zeigt die Lage der neuen Wasserstelle, verbunden mit dem Erholungsgebiet des Hammer Kurparkes. Allerdings handelt es sich nicht um ein reines kleines Schwimmbad, sondern ist eher ein Tretbecken für müde Beine und Erfrischungsstelle an heißen Tagen.

Eine weitere Berichterstattung zum Stand der Dinge wird in den nächsten Wochen erfolgen.


Meerwasserfreiluftwellenbad - Eröffnung bereits im Juni
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Zeitung strapaziert und foltert den Frühstücksleser


Es grenzt schon an Folter, was sich inzwischen bei uns zum Frühstück ereignet.

Unsere Zeitung (inzwischen auch die Wochenzeitung) bringt uns um den Verstand. Frisch aus dem Briefkasten oder Zeitungshalter ist sie technisch leserisch nicht mehr tragbar. Es ist die überlappende integrierte Werbung, die sich über den Hauptteil bis zu den Innenseiten zieht. Das knusprige Brötchen in der linken Hand und mit rechts der verzweifelte Versuch diese zu halten. Sie rutscht schliesslich vorbei am Küchenstuhl und Oberschenkel auf den Boden, während der lesenswerte Teil dabei in der Butter hängen bleibt. Noch mal Glück gehabt. Falten ist gar nicht mehr möglich, denn eine gerade Falte bekommt man nicht hin. Inzwischen ist der Kaffee schon ein wenig erkaltet, die Butter und die Marmelade am Finger stören auch. Die Werbung heraus reissen ist auch nicht möglich, sie verbindet sich mit einer lesenswerten Seite im hinteren Teil. Den wirft man dann nämlich gleich mit weg.

Inzwischen weis man nicht mehr was man schon gelesen hat, nur eines kommt hoch. Nicht der Kaffee, sondern die Wut auf die werbende Firma. Ich schwöre unter fluchenden bruchstückhaften Ausdrücken, dort nie mehr zu kaufen. Sollen sie sich doch selbst schaden.

Die Zeitung abbestellen kommt auch nicht in die Tüte, obwohl man sich über den Inhalt streiten könnte. Ein fader Beigeschmack kommt schliesslich noch auf. Der Verdienst des Verlages über die Feiertage war durch das Nichterscheinen wohl nicht so rosig. So kamen die Firmen mit dieser Art von Werbung gerade recht, was die Finanzen angeht.

Ich bin nun gespannt, ob unser Hammer Blatt mich morgens weiter unglücklich und wütend in den Tag treibt, oder die alten Gewohnheiten wieder einkehren.

Mann in Hamm trägt Schal

Ist ihnen in der letzten Zeit auch aufgefallen, dass viele Männer in Hamm einen Schal tragen? Ist ja nichts gegen einzuwenden. Nur frage ich mich schon länger: Ist es ein neuer Modetrend, sind es Nachahmer um auf einen kleinen Prominentenzug aufzuspringen?

Die Medien berichten neben den Artikelthemen in Bildern von vielen Hammer Bürgern mit Schal. Männerschals! In allen Variationen. Man könnte ja denken, das augenblickliche fiese Wetter zwingt den Hammer Mann dagegen einen Schal zu tragen Aber nix ist es damit. Immer ist der freie Hals zu sehen, geschützt wird nichts.

Also, welcher Grund liegt vor? Es gibt gehäuft die Politikergebinde, die in ihren Farben der Parteizugehörigkeit blinken. Manches Mal sehen die aus wie ein orientalischer Seidenteppich. Könnte man auch als Behälter für Popkorn benutzen.

Dann gibt es die geknoteten Dinger. Wahrscheinlich spielt hier die Angst eine Rolle, er könnte ja ungeknotet herunter fallen. Oder er hält den schon in die Jahre gekommenen Körper zusammen, damit er nicht auseinander fällt. Dann gibt es die Lässigen. Da wird der Schal übergeworfen und dabei Kaugummi gekaut. Und dann gibt es den Schal, der einfach hängt, der darauf wartet irgendwie benutzt zu werden.

Dann gibt es noch die karierten Dinger. In vielen Fällen erinnert es mich an Unsicherheit. Spielt auch wahrscheinlich die Ehefrau eine Rolle, die auf ihren Ehemann einredet, den Schal nur bei Winterwetter zu tragen. Egal, ich trage auch Schal, aber am Hals. Trage ja schon eine rote Mütze, das reicht.

Hamm, Februar 16

Hat Hamm einen Wasserschaden?


Liebe Wasserratten!

Hamm ans Wasser, her mit dem Lippesee, oder doch nicht?, egal, Hauptsache Wasser, auch wenn die Pelle schon ganz schrumpelig ist.

Tag für Tag werden wir von der Presse mit den erwarteten Feuchtgebieten überschwemmt.


 Es stellt sich nicht die Frage wann das Wasser kommt, sondern wie viele Jahrzehnte wird es noch dauern, bis die erste kleine Flutwelle kommt und feierlich eröffnet wird. Bis dahin werden noch einige Tonnen Plakate gedruckt werden, sich Politiker profilieren, die aber letztendlich Wasser nicht mehr erleben werden. Vielleicht ist Hamm aber auch in den Fluten versunken.


Wie wäre es mit ein wenig Berge? Als ich neulich in Richtung Münsterstr. ging, kam mir eine Vision, die mir und anderen Zukunftsfanatikern nicht mehr aus dem Kopf geht. Schaffen wir uns doch einfach ein paar Berge an und stellen diese an den Kanal. Es müssen ja nicht gleich die Dolomiten sein, eine vergrößerte, bepflanzte Müllhalde wird es auch tun. Gesponserte Berghütten von den ansässigen Baufirmen erwecken in den Hammern das Almfeeling. Anstatt Paddel oder Beachvolleyball, Wanderstab und Weißbier.


Lassen wir doch mal die Bürger abstimmen. Ich bin mir sicher, wenn die Stadt die Schaufeln zur Verfügung stellt, ist die ganze Geschichte in 3 Wochen vergessen und der Bürger erlebt endlich hautnah eine Vision.

hamm@klassen.online

Nach der Seilbahn kommt das

Meerwasserfreiluftwellenbad

Eine neue weitere Vision ist in Hamm eingeschlagen wie eine Wasserbombe. Natürlich hat alles wieder mit Wasser zu tun. Dieses Lebenselexier lässt Hamms Verantwortliche nicht los. Anscheinend war die Seilbahn ein nicht zu realisierendes Produkt, stand es doch bei der Diskussion stark unter der Lächerlichkeit der Hammer Bevölkerung.

Nun ein weiterer Vorstoß. Ein natürlich angelegtes Projekt soll nun die Lebensqualität steigern und Hamm zum Anziehungspunkt der Region machen.

Im Juni soll bereits die Eröffnung sein. Der Kurpark wird mit einem Meerwasserfreiluftwellenbad verschönert. Hier hat der Bürger die Möglichkeit Westfalenluft zu tanken und sich durch den Schlag der Wellen natürlich säubern zu lassen.

Wartung und Pflege halten sich im Kostenrahmen. Der Bau, ausschließlich Erdarbeiten sind notwendig, wird zügig vonstatten gehen. Deshalb der frühe Eröffnungstermin im Juni dieses Jahres.

Die Kosten des Projekts von knapp 4 Million Euro werden zu 110% vom Land übernommen.

Wir werden weiter über Entwicklung und Fortschritt berichten.