SSL-Zertifikat

klassen.online              

IMPRESSUM

gratis-besucherzaehler

Hamm ans Wasser


Um alle Gemüter zu beruhigen, die Hamm ans Wasser bringen wollen oder auch nicht, hat sich jetzt ein privater Investor eingeschaltet und möchte dem Thema ein Ende bereiten.

Zu 93% sicher ist der Zuschlag mit der Umsetzung in trockene Tücher. Das erste Foto überhaupt zeigt die Lage der neuen Wasserstelle, verbunden mit dem Erholungsgebiet des Hammer Kurparkes. Allerdings handelt es sich nicht um ein reines kleines Schwimmbad, sondern ist eher ein Tretbecken für müde Beine und Erfrischungsstelle an heißen Tagen.

Eine weitere Berichterstattung zum Stand der Dinge wird in den nächsten Wochen erfolgen.


Staus ohne Ende und jede Menge Lust am Töten - Online - Sprechstunde unter: satire@klassen.online
webseiten analyse

Zeitung strapaziert und foltert den Frühstücksleser


Mann in Hamm trägt Schal

Ist ihnen in der letzten Zeit auch aufgefallen, dass viele Männer in Hamm einen Schal tragen? Ist ja nichts gegen einzuwenden. Nur frage ich mich schon länger: Ist es ein neuer Modetrend, sind es Nachahmer um auf einen kleinen Prominentenzug aufzuspringen?

Die Medien berichten neben den Artikelthemen in Bildern von vielen Hammer Bürgern mit Schal. Männerschals! In allen Variationen. Man könnte ja denken, das augenblickliche fiese Wetter zwingt den Hammer Mann dagegen einen Schal zu tragen Aber nix ist es damit. Immer ist der freie Hals zu sehen, geschützt wird nichts.

Also, welcher Grund liegt vor? Es gibt gehäuft die Politikergebinde, die in ihren Farben der Parteizugehörigkeit blinken. Manches Mal sehen die aus wie ein orientalischer Seidenteppich. Könnte man auch als Behälter für Popkorn benutzen.

Dann gibt es die geknoteten Dinger. Wahrscheinlich spielt hier die Angst eine Rolle, er könnte ja ungeknotet herunter fallen. Oder er hält den schon in die Jahre gekommenen Körper zusammen, damit er nicht auseinander fällt. Dann gibt es die Lässigen. Da wird der Schal übergeworfen und dabei Kaugummi gekaut. Und dann gibt es den Schal, der einfach hängt, der darauf wartet irgendwie benutzt zu werden.

Dann gibt es noch die karierten Dinger. In vielen Fällen erinnert es mich an Unsicherheit. Spielt auch wahrscheinlich die Ehefrau eine Rolle, die auf ihren Ehemann einredet, den Schal nur bei Winterwetter zu tragen. Egal, ich trage auch Schal, aber am Hals. Trage ja schon eine rote Mütze, das reicht.


Hat Hamm einen Wasserschaden?

Nach der Seilbahn kommt das

Meerwasserfreiluftwellenbad

Eine neue weitere Vision ist in Hamm eingeschlagen wie eine Wasserbombe. Natürlich hat alles wieder mit Wasser zu tun. Dieses Lebenselixier lässt Hamms Verantwortliche nicht los. Anscheinend war die Seilbahn ein nicht zu realisierendes Produkt, stand es doch bei der Diskussion stark unter der Lächerlichkeit der Hammer Bevölkerung.

Nun ein weiterer Vorstoß. Ein natürlich angelegtes Projekt soll nun die Lebensqualität steigern und Hamm zum Anziehungspunkt der Region machen.

Im Juni soll bereits die Eröffnung sein. Der Kurpark wird mit einem Meerwasserfreiluftwellenbad verschönert. Hier hat der Bürger die Möglichkeit Westfalenluft zu tanken und sich durch den Schlag der Wellen natürlich säubern zu lassen.

Wartung und Pflege halten sich im Kostenrahmen. Der Bau, ausschließlich Erdarbeiten sind notwendig, wird zügig vonstatten gehen. Deshalb der frühe Eröffnungstermin im Juni dieses Jahres.

Die Kosten des Projekts von knapp 4 Million Euro werden zu 110% vom Land übernommen.

Wir werden weiter über Entwicklung und Fortschritt berichten.


Liebe Wasserratten!

Hamm ans Wasser, her mit dem Lippesee, oder doch nicht?, egal, Hauptsache Wasser, auch wenn die Pelle schon ganz schrumpelig ist.

Tag für Tag werden wir von der Presse mit den erwarteten Feuchtgebieten überschwemmt.


 Es stellt sich nicht die Frage wann das Wasser kommt, sondern wie viele Jahrzehnte wird es noch dauern, bis die erste kleine Flutwelle kommt und feierlich eröffnet wird. Bis dahin werden noch einige Tonnen Plakate gedruckt werden, sich Politiker profilieren, die aber letztendlich Wasser nicht mehr erleben werden. Vielleicht ist Hamm aber auch in den Fluten versunken.


Wie wäre es mit ein wenig Berge? Als ich neulich in Richtung Münsterstr. ging, kam mir eine Vision, die mir und anderen Zukunftsfanatikern nicht mehr aus dem Kopf geht. Schaffen wir uns doch einfach ein paar Berge an und stellen diese an den Kanal. Es müssen ja nicht gleich die Dolomiten sein, eine vergrößerte, bepflanzte Müllhalde wird es auch tun. Gesponserte Berghütten von den ansässigen Baufirmen erwecken in den Hammern das Almfeeling. Anstatt Paddel oder Beachvolleyball, Wanderstab und Weißbier.


Lassen wir doch mal die Bürger abstimmen. Ich bin mir sicher, wenn die Stadt die Schaufeln zur Verfügung stellt, ist die ganze Geschichte in 3 Wochen vergessen und der Bürger erlebt endlich hautnah eine Vision.

Es grenzt schon an Folter, was sich inzwischen bei uns zum Frühstück ereignet.

Unsere Zeitung (inzwischen auch die Wochenzeitung) bringt uns um den Verstand. Frisch aus dem Briefkasten oder Zeitungshalter ist sie technisch leserisch nicht mehr tragbar. Es ist die überlappende integrierte Werbung, die sich über den Hauptteil bis zu den Innenseiten zieht. Das knusprige Brötchen in der linken Hand und mit rechts der verzweifelte Versuch diese zu halten. Sie rutscht schliesslich vorbei am Küchenstuhl und Oberschenkel auf den Boden, während der lesenswerte Teil dabei in der Butter hängen bleibt. Noch mal Glück gehabt. Falten ist gar nicht mehr möglich, denn eine gerade Falte bekommt man nicht hin. Inzwischen ist der Kaffee schon ein wenig erkaltet, die Butter und die Marmelade am Finger stören auch. Die Werbung heraus reissen ist auch nicht möglich, sie verbindet sich mit einer lesenswerten Seite im hinteren Teil. Den wirft man dann nämlich gleich mit weg.

Inzwischen weis man nicht mehr was man schon gelesen hat, nur eines kommt hoch. Nicht der Kaffee, sondern die Wut auf die werbende Firma. Ich schwöre unter fluchenden bruchstückhaften Ausdrücken, dort nie mehr zu kaufen. Sollen sie sich doch selbst schaden.

Die Zeitung abbestellen kommt auch nicht in die Tüte, obwohl man sich über den Inhalt streiten könnte. Ein fader Beigeschmack kommt schliesslich noch auf. Der Verdienst des Verlages über die Feiertage war durch das Nichterscheinen wohl nicht so rosig. So kamen die Firmen mit dieser Art von Werbung gerade recht, was die Finanzen angeht.

Ich bin nun gespannt, ob unser Hammer Blatt mich morgens weiter unglücklich und wütend in den Tag treibt, oder die alten Gewohnheiten wieder einkehren.


Die Kacktüte


Ohne Zweifel kann ich von mir behaupten, dass ich zu den verantwortungsvollen Hundehaltern zähle.

Stopp! Bevor der Leser hier nicht weiter lesen möchte, weil er denkt es handelt sich nun wieder um die berühmt-berüchtigt Hundehaufen und deren Folgen, kann ich ihn beruhigen. Darum geht es nicht. Die Hundekacke zählt nur als Einleitung zu meinem eigentlichen Problem.

Selbstverständlich begleite ich meinen Hund jeden Tag zu seinen Geschäftsterminen. Nicht nur zu den Kleinen nebenbei, sondern auch zu den eigentlich wichtigen Terminen des Hundes.

Und selbstverständlich räume ich die Hinterlassenschaften fein säuberlich weg. Dazu habe ich immer einen gewaltigen Berg von Tüten in der Hosentasche. Plastiktüten in Braun. Mit Henkel. Zum zu schleudern oder zu knüpfen. Tolle Sache, stabil und fingerundurchlässig.

Fertig ist der Hund. Während er durch Schachern mit seinen 4 Pfoten die Düfte für die Artgenossen in die Gegend schleudert, greife ich nach dem braunen Beutel. Jetzt beginnen die verdammten Schwierigkeiten. Und auf dieses Problem will ich hinaus.

Mit Daumen und Zeigefinger versuche ich beide eng aneinander gepresste Folien an der Mitte auseinander zu schieben und mit der Hand in das Innere greifen zu können. Das Auseinanderschieben funktioniert nicht. Ich kann machen was ich will, immer wieder schieben sich die Finger über die glatte Oberfläche ohne eine Wirkung des Öffnens zu erzielen.

Langsam bekomme ich Wut. Ich probiere nun die Arztwartezimmertechnik. Das ist die Technik, wo die Menschen versuchen in Illustrierten Seiten mit ihrer Zunge benetzten Daumen weiter zu blättern. Also benetze ich meinen Daumen und versuche einen neuen Start. Scheiße, klappt wieder nicht. Während mir der Duft des Haufens um die Nase wedelt und der Hund auf die Fortsetzung des Spaziergangs wartet, wendet sich auch den Zeigefinger so dass jetzt beide Finger feucht sind und bereit sind die Folien auseinander zu schieben. Flüche des Zorns steigen durch meinen Kehlkopf vorbei an den Stimmritzen, denn beide feuchten Finger gleiten schmierig entlang der Folie, ohne irgendein Ergebnis. Ich zerre und reiße an der Tüte, schicke ein paar Flüche hinterher, aber der Beutel bleibt platt. Vor Wut ist mein Kopf so rotbraun wie die Tüte. Ich entnehme eine neue aus meiner Tasche und die gesamte Prozedur wiederholt sich. So geht das jetzt schon wochenlang. Mir bleibt nichts anderes übrig, als den Beutel an der Oberseite zugreifen und so wie Hinterlassenschaft aufzunehmen.

Lange zieht der Duft wie ein Streifen hinter mir her bis zur nächsten Mülltonne.

Die Bestie ist der Mensch, nicht der Hund !


Die Berichte der Medien und Sprachrohre überschlagen sich. Die Hammer

Hunde verbreiten Angst und Schrecken. Nicht nur, dass diese überall

hinscheißen, sondern nun auch Rehe reißen und an Stellen in Hamm ohne

Leine durch die Landschaft stöbern um sie unsicher zu machen. Sie werden zu

Bestien , ja, sind es schon beim überwiegenden Teil der Hammer Bevölkerung.

Dank der aufklärenden Berichterstattung der heimischen Presse, der vor

Genugtuend sabbernden Jäger und Landschaftswächter in ihren Aussagen. Die

haben schon immer gewusst, dass der Teufel mitten unter uns lebt.


Sieht so aus, als ob die hundefreundliche Gesellschaft nun ausgelöscht werden

soll. Noch ein Scheißhaufen oder sichtbarer Jagdtrieb des ungeliebten Tieres,

dann ist es soweit. Dann knallt es.Man stellt sich den kommunalen

Ordnungsdienst vor, der im Winter durch den tiefen Schnee am Mitteldamm

marschiert um nach frischen Blutspuren zu suchen.

 Personell aufgestockt um der Bevölkerung Sicherheit vorzugaukeln, auch wenn

die Blutspur durch eine verletzte Ente verursacht wurde.


Die Bestien um diese Geschichten kristallisieren sich von selbst heraus.

Es ist der Mensch um den

Hund herum, der es einfach nicht lassen kann, einem Tier den Lebensraum zu

gestatten, den der tierliebende Mensch mit gestaltet und mit zu verantworten

hat.

Nicht Verordnungen, Rechte oder Gesetze werden das Leben des Hundes

beeinträchtigen, sondern die verbissene Macht, das egoistische Tun und das

über alles erhaben sein der verantwortungsbewussten Menschlichkeit der

Verantwortlichen.

                                                                        

MK







Ausgewählte Option "Stil"

Verleihen Sie Ihrem Sway Persönlichkeit durch Farbe, Typografie und Textur.


Anpassen























































Optionen

Fokuspunkte

Tippen oder klicken Sie auf das, was wichtig ist, damit Sway Ihr Bild positionieren kann.



Das Gesamtbild ist wichtig

Zurücksetzen

Sway wählt das beste Layout in Abhängigkeit von Ihrem Gerät und Stil aus.

Gruppentyp

Storyline

OBkPortrait Makeup.jpgTitel

Die Bestie ist der Mensch

Text

Nicht der Hund

Was ist los Hamm ?

Bild

Text

Die Bestie ist der Mensch, nicht der Hund !

Die Berichte der Medien und Sprachrohre überschlagen sich. Die Hammer Hunde verbreiten Angst und Schrecken. Nicht nur, dass diese überall hinscheißen, sondern nun auch Rehe reißen und an Stellen in Hamm ohne Leine durch die Landschaft stöbern um sie unsicher zu machen. Sie werden zu Bestien , ja, sind es schon beim überwiegenden Teil der Hammer Bevölkerung. Dank der aufklärenden Berichterstattung der heimischen Presse, der vor Genugtuend sabbernden Jäger und Landschaftswächter in ihren Aussagen. Die haben schon immer gewusst, dass der Teufel mitten unter uns lebt.

Sieht so aus, als ob die hundefreundliche Gesellschaft nun ausgelöscht werden soll. Noch ein Scheißhaufen oder sichtbarer Jagdtrieb des ungeliebten Tieres, dann ist es soweit. Dann knallt es.Man stellt sich den kommunalen Ordnungsdienst vor, der im Winter durch den tiefen Schnee am Mitteldamm marschiert um nach frischen Blutspuren zu suchen.

 Personell aufgestockt um der Bevölkerung Sicherheit vorzugaukeln, auch wenn die Blutspur durch eine verletzte Ente verursacht wurde.Die Bestien um diese Geschichten kristallisieren sich von selbst heraus. Es ist der Mensch um den Hund herum, der es einfach nicht lassen kann, einem Tier den Lebensraum zu gestatten, den der tierliebende Mensch mit gestaltet und mit zu verantworten hat.

Nicht Verordnungen, Rechte oder Gesetze werden das Leben des Hundes beeinträchtigen, sondern die verbissene Macht, das egoistische Tun und das über alles erhaben sein der verantwortungsbewussten Menschlichkeit der Verantwortlichen.                                                                           Ihr Martin Klaßen

Text

Besuchen Sie die Seite der Hammer Hundefreunde

Eine Fülle von Informationen erwartet die Besucher

1a (2).jpgBild


Vorschau


Hammer Hunde


Die Hammer Hundefreunde sind eine Gemeinschaft von ca. 13 000 Hunden und Tierfreunden. Die Stadt Hamm hat mit seinen 170000 Einwohnern gleich nach Berlin die größte Fläche mit den zahlreichsten Hunden.

Es bleibt jedem selbst überlassen sich zu dieser Gemeinschaft zu zählen. Das Zugehörigkeitsgefühl ist nicht verpflichtend und an bestimmte Aufgaben gebunden. Auch nicht 13000 Hunde und Halter müssen sich untereinander kennen. Es reicht das Gefühl der Zugehörigkeit zu haben, sich Rat und Hilfe zu holen und etwas Neues einzubringen. Nur so ist es möglich seine Wünsche und Bedürfnisse, in erster Linie die der Hunde, zu bewältigen und zur Zufriedenheit versuchen zu lösen.

Seit vielen Jahren, es werden 11, gibt es die Bezeichnung der Hammer Hundefreunde, und wer den einleitenden Text genau gelesen hat, weiß wie er sich einschätzen kann und dazu gehören kann. Unser aller Ziel kann es nur sein den Hunden zuliebe eine Basis zu entwickeln, auf der sich ein soziales Gefüge der gegenseitigen Abhängigkeit aufbaut. Also, ganz einfach, ein Zusammenwirken zwischen Hund und Mensch. Nur so kann es den Hundefreunden in Hamm gelingen etwas weiter zu entwickeln, was irgendwann mal begonnen hat.






In Hamm ist inzwischen viel erreicht worden. In den vergangenen Jahren ist durch eine ständige Diskussion über Hunde, ob angeleint oder nicht, ob Knöllchen berechtigt oder nicht, ein Dialog entstanden, der überaus positiv von den Nichthundehaltern übertragen wurde. Die gemeinsam angelegten Hundeplätze sprechen hier deutlich für ein Umdenken in der Verwaltung und Politik. Bleibt die Hundesteuer, die wohl jedem Tierfreund sauer aufstößt. Hier müssen wir abwarten wie sich diese ärgerliche Geldquelle entwickelt. Hier muss Europa entscheiden, und diese Entscheidungen dauern nun mal etwas länger.

Die vielen Vereine hier in Hamm, über Hundesport bis hin zu den Rettungshunden, zeugen von großem Interesse am Tier, verbunden mit immer neuen Entwicklungen in der Gemeinschaft und Gesellschaft.

Je größer das Zusammenwirken, desto eher besteht die Chance etwas zu erreichen und umzusetzen.

Es sind und es geht um unsere Hunde. Schließlich haben beide, der Mensch und der Hund, eine Zielvereinbarung getroffen. Und die gilt für die Beteiligten bis ans Lebensende.

mk

Wombat wieder in Hamm




Er ist wieder in Hamm. Der ursprünglich, jetzt in Norwegen lebend, aus Australien stammende Wombat ist wieder für ein paar Wochen in Hamm. Wer des öfteren im Kurpark spazieren geht, kann mit etwas Glück das Tierchen live erleben und auch streicheln. Es gehört zu den größten höhlengrabenden Säugetieren, sehr menschenfreundlich und anhänglich. Dieses Verhalten zeigt er aber nur, wenn er bis zur Halskrause gesättigt ist.

Ansonsten ist er sehr aggressiv, wenn er seine Pflanzen vermisst und sehr hungrig ist. Besonders in den Abendstunden grast er stundenlang die Gärten der Nachbarn ab. Er lebt bei Verwandten in Norwegen und verbringt die Wochen über den Jahreswechsel jetzt zum 2.Mal in Hamm. Hier fühlt er sich wohl, besonders, wenn er im Kurpark das ein oder andere Loch gräbt oder zumindest versucht. Dann halten sie bitte Abstand. Es erfordert erhebliche Kräfte ihn dann zu halten, wenn er in seiner liebsten Tätigkeit gestört wird.

Er hört hier in Hamm auf den Namen, oh Gott wie einfallsreich, „Wombi“, während er in seiner Heimat Norwegen „Stor pose“ (dicker Sack) gerufen wird. Hoffen wir, dass er uns allen bis Mitte Januar noch viel Spaß bereitet. Dann geht es zurück nach Oslo und Hamm ist eine Attraktion ärmer.


Seit einigen Monaten sind sie gepflanzt. Pfosten ragen nun aus dem Hammer Boden, an Kreuzungen, Wegen und Pfaden. In den Feldern, in der Stadt, am Wasser am Kanal.

Am oberen Ende verziert mit farbigen Abschnitten und kleinen, ausgestanzten Pfeilen, die die Richtung vorgeben.

Endlich können sich auch diejenigen Laufsportler orientiert auf den Weg machen, die sonst ohne diese Vollpfosten nicht mehr den Weg nach Hause gefunden haben.

1 Million Euro sind dafür ausgegeben und bezahlt worden. Ja, für die Pfosten. 420 von diesen sogenannten Wegweiserstelen stehen nun in der Hammer Landschaft rum. Mit welchem Nutzen? Dies fragen sich die Hammer Bürger. Sind unsere Sportler wirklich so doof und wissen nicht wohin? Bildlich gesehen eine weitere Bevormundung des Bürgers, der nun auch optisch genötigt wird die richtige Richtung einzuschlagen. „Hier geht’s lang“

Von dem Geld hätte man 5 Jahre die Eishalle erhalten können. 20 Jahre eine Armenküche unterhalten können. Und, und und.

Berechtigte Aussagen Hammer Bürger.

Die Stadt Hamm hätte auch die Ideengeber und Aufgreifer dieser unsinnigen Investition anstelle der Pfosten körperlich als Orientierungshilfe hinstellen können. Lebende Vollpfosten, das wär doch ein Ding.

Inzwischen hat die Verwaltung alles etwas beschönigt und einen Eindruck bei den Bürgern erweckt und hinterlassen, dass es nur in Verbindung mit einer Wegeerneuerung an den Strecken realisierbar wurde.

Wenigstens die Hammer Rüden haben etwas von der Aktion. Sie können beruhigt und bequem ihr Bein heben. Hunde als Nutzniesser.


VOLLPFOSTEN


Salz ohne Ende

Kein Schnee in Sicht, dafür Salz auf den Straßen und Gehwegen. Zu beobachten Mitte Januar auf den Straßen in vielen Bezirken von Hamm.

Salzen ist immer gut, da kommt Geschmack dran. Übermäßiger Salzgenuß ist dagegen schädlich und fördert zum Beispiel Bluthochdruck. Hier schadet Salz der Umwelt. Tierärzte und Schuster freuen sich über Kundschaft. Tierärzte versorgen die Pfoten der Hunde und Schuster die nach 400 Meter Salzgang aufgelösten Schuhsohlen.


Das ist neu in Hamm, Vorbeugen ist also besser als Heilen. Tonnenweise werden die Lager geräumt um der Schnee- und Glättegefahr vorzubeugen.

Warum und was soll das? Privatleuten wird streng auf die Finger geschaut, sie wagen noch nicht mal einen Teelöffel Salz in die Hand zu nehmen. Hier geht die Stadt also vorbildlich ans Werk, und niemand versteht es.



Ein Quicky in Essen - Frillendorf


Gehören sie auch zu den Autofahrern, die gewollt oder ungewollt, täglich die Verkehrsnachrichten hören? Wenn nicht, klicken sie sich weg und einen schönen Tag noch.

Vor ca. einem Jahr sind die stündlichen Verkehrsdurchsagen auf WDR revolutioniert worden. Wahrscheinlich um die Langweiligkeit dieser zu ändern und hörbar zu machen.

Ein Beispiel:

Auf der A8 zwischen Eschweiler und Borken: 8 Kilometer Stau. Und jetzt kommts: Sie brauchen hier eine Viertelstunde länger! Auf der B89 ca.18 Kilometer stockender Verkehr, sie brauchen hier eine dreiviertel Stunde länger. Das dauert 15 Minuten. Und und und ……… Ja, so weit, so gut. Eigentlich nichts dramatisches, aber wenn man täglich auf die Meldungen angewiesen ist, geht einen das schon auf den Senkel.

Wie wäre es denn mit einer rhetorischen Verfeinerung wie: 5 Kilometer schleppender Verkehr zwischen Essen-Frillendorf und Herne Wanne. Hier können sie zwischenzeitlich 2 Quickys wagen. 6 Kilometer Stau zwischen Hagen und Deppendorf. Hier können sie in Ruhe bei geöffnetem Fenster 2 Zigaretten rauchen, oder die Beine bis sie einschlafen hoch legen. Dann viel Spass.


BILDBEARBEITUNG

Bildbearbeitungsprogramme gehören heute so selbstverständlich zur Fotografie wie Gläser für eine Gleitsichtbrille. Man kommt nicht umhin sich mit ihnen zu beschäftigen, als Mittel der Betrachtung um Idee und Wirklichkeit zu verbinden. Es geht nicht darum den Betrachter des fertigen Fotos zu befriedigen, sondern die Sichtweise des Fotografen darzustellen.

Das kann er nur ganz allein, und dazu gehören die unterschiedlichsten Programme. Die hat es schon vor Jahrzehnten in anderer Form gegeben. Die Zusammensetzung der Entwicklerflüssigkeit für die Papierabzüge. Matt oder glänzend, Kontrastbearbeitung oder ein Stop im Unterbrecherbad.

Die heute unendlichen digitalen Möglichkeiten sind beileibe kein Grund für eine „Verteufelung“ digitaler Bearbeitung. Die Welt der Fotografie lebt von ständigen Veränderungen. Man muss sie nicht mögen, sich zumindest aber damit abfinden.


Und so ist Facebook inzwischen eines der stärksten medialen Ausdrucksmittel, gepaart mit einer riesigen Ausstellungsfläche für Fotografen und die es gerne geworden wären.

Für viele Betrachter sind die ausdrucksstarken Bilder so in Farbe und Stiel verfremdet, dass sie nichts damit anfangen können. Wieso auch? Und nun sind wir wieder, und darum geht es, bei der Sichtweise des Fotografen. Er entscheidet allein wie er die Qualität eines Bildes vermittelt.


Er handelt in diesem Falle nicht nach einem Auftrag seines Kunden, sondern nach seinem Auge.


Satire ist eine für mich beabsichtigte Verwendung von Spott und Ironie, um eine beträchtliche Nebenwirkung zu erzielen. In jeder Satire steckt immer ein Stück Wahrheit.



SATIRE


Jede Menge Holz vor der Tür

Am 18.Januar 2018 jagte ein großer Sturm über Mitteleuropa und auch Hamm. So auch durch die Wälder Hamms. Hier richtete er großen Schaden an, so dass die Spaziergänger wochenlang einem Betretungsverbot unterlagen weil die Gefahr sich zu verletzen zu groß war. Nun sind in der Zwischenzeit die Gefahren ausgeräumt und jede Menge Holz stapelt sich an den Waldwegen.So wie im Pilsholz. Viele Bürger fragen sich nun: Wo bleiben die Hölzer, wenn sie mal weg sind? Werden sie verkauft? Wenn ja, wohin fliesst das Geld?

Klauen ist nicht, das fällt auf wenn man mit einem Stamm auf der Schulter durch Westtünnen läuft. Außerdem kommt man nicht so weit damit. Verschenken wär gut. Für Familien die im Winter frieren. Nur, die haben sicherlich keinen Kamin. Kommt also auch nicht infrage.

Wer bereichert sich also? Ich bleibe am Ball.

Hammer Staus

Autofahrer, die gerne im Stau stehen und gesehen werden wollen, haben in den nächsten Tagen, Wochen oder gar Monaten Gelegenheit dazu.In fast allen Stadtteilen gleichzeitig sind wieder Bauarbeiten zugange. Das Foto zeigt die Baustelle Hohefeldweg/Caldenhofer Weg.Hier gibt es die schönsten Staus. Kilometerweite Umwege sind zu fahren. Keine Sorge, man fährt von einem Stau in den nächsten. Es wird nie langweilig. Endlich wird mal wieder Sprit verbraucht und das Endergebnis wird durch den Auspuff in die Luft gejagt. Die Frage stellt sich: Wer ist für die Koordination der Baustellen bei der Stadt Hamm verantwortlich?

satire@klassen.online

Lobeshymnen - Vernichtende Kritik - Onlinespenden - Kontakt

Der Baustellentod

WO SIND SIE GEBLIEBEN ?

Kein Wunder, dass so manche Baustelle in Hamm über Jahre besteht Deutlich wird das in den letzten Tagen an der Baustelle Ahornallee / Birkenallee. Autofahrer und Bürger wundern sich. Hier herrscht gespenstische Stille. Kein Lebewesen, außer ein paar Mäuse die die Straßenseite wechseln, ist zu sehen. Wo sind sie hin die Bauarbeiter? Außer kilometerlange Staus, der Situation geschuldet. Unverständnis schlägt momentan hohe, haushohe Wellen. Niemand erklärt sich.


Hässlich

Besucher des Kurparkes reiben sich die Augen. Was ist das für ein Bodendecker zwischen den blühenden Blumen? Ist es nun gewaschenes Stroh oder geschredderte Strohhalme oder Plastikstücke, die die Ansicht des Eingangsbereiches unseres „Schmuckstückes“ verschandeln? Kann sein, dass auch der Herbst schon wieder bei den Verantwortlichen der Stadt bildlich im Hinterkopf Einzug gehalten hat. Macht das Zeug wieder weg, so schreckt ihr nur die Besucher ab.