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VOLLPFOSTEN

Seit einigen Monaten sind sie gepflanzt. Pfosten ragen nun aus dem Hammer Boden, an Kreuzungen, Wegen und Pfaden. In den Feldern, in der Stadt, am Wasser am Kanal.

Am oberen Ende verziert mit farbigen Abschnitten und kleinen, ausgestanzten Pfeilen, die die Richtung vorgeben.

Endlich können sich auch diejenigen Laufsportler orientiert auf den Weg machen, die sonst ohne diese Vollpfosten nicht mehr den Weg nach Hause gefunden haben.

1 Million Euro sind dafür ausgegeben und bezahlt worden. Ja, für die Pfosten. 420 von diesen sogenannten Wegweiserstelen stehen nun in der Hammer Landschaft rum. Mit welchem Nutzen? Dies fragen sich die Hammer Bürger. Sind unsere Sportler wirklich so doof und wissen nicht wohin? Bildlich gesehen eine weitere Bevormundung des Bürgers, der nun auch optisch genötigt wird die richtige Richtung einzuschlagen. „Hier geht’s lang“

Von dem Geld hätte man 5 Jahre die Eishalle erhalten können. 20 Jahre eine Armenküche unterhalten können. Und, und und.

Berechtigte Aussagen Hammer Bürger.

Die Stadt Hamm hätte auch die Ideengeber und Aufgreifer dieser unsinnigen Investition anstelle der Pfosten körperlich als Orientierungshilfe hinstellen können. Lebende Vollpfosten, das wär doch ein Ding.

Inzwischen hat die Verwaltung alles etwas beschönigt und einen Eindruck bei den Bürgern erweckt und hinterlassen, dass es nur in Verbindung mit einer Wegeerneuerung an den Strecken realisierbar wurde.

Wenigstens die Hammer Rüden haben etwas von der Aktion. Sie können beruhigt und bequem ihr Bein heben. Hunde als Nutzniesser.


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Was würden Kotbeutel, stationiert im Stadtgebiet bedeuten?

Ist es tatsächlich angebracht Beutel im Stadtgebiet zu stationieren, um den Hilfeschreien einiger Hundehalter nachzukommen?

Viele fordern das, aber warum?

Es wäre zu einfach dem zuzustimmen. Wenn man sich intensiv damit beschäftigt wird einem klar, dass mehr dagegen spricht als dafür. Die Verantwortlichkeit liegt ganz allein beim Menschen, beim Hundehalter.

Der Mensch legt sich bestimmt nicht von heute auf morgen einen Hund zu, ohne sich Gedanken und Überlegungen zu machen, mit diesem gemeinsam zukünftig sein Leben zu gestalten, Verantwortung zu übernehmen. Und das ist ein Muss.

Jeder "normale" Hundehalter ist gewillt die Hinterlassenschaften seines Hundes zu beseitigen. Also kann man davon ausgehen, dass auch jeder einen Beutel dabei hat. Beutelständer von der Stadt fördern meiner Meinung nach die Unbequemlichkeit, man vernachlässigt die Selbstverständlichkeit des gesamten Vorganges und macht daher die ganze Diskussion noch schlimmer. Ebenso unqualifiziert trifft die Aussage zu: schließlich bezahlen wir Hundesteuer, und dann kann man erwarten, dass die Stadt auch entsprechende Beutel zur Verfügung stellt.

Erwarten allerdings kann man von der Stadt, das entsprechend an zentralen Punkten, wo viele Hunde spazieren gehen, auch entsprechend viele Abfallbehälter zur Verfügung stehen. Gerade hier in Hamm ist das ganz deutlich zu sehen. Man kann nicht nach dem Aufnehmen der Hinterlassenschaften erwarten, dass der Inhalt zig Kilometer bis zum nächsten Abfall Behälter transportiert wird. Dies ist sicherlich auch ein Grund, wenn auch nicht haltbar, dass viele Hundehaufen Wege und Wiesen zieren.Kommen wir aber noch einmal zurück zu ein paar Gedanken unseres Ausgangsthemas. Nämlich, was würden Kotbeutel stationiert im Stadtgebiet bedeuten?

Sinn machen würden diese zentralen Entnahmestellen, wenn Hamm an einem See oder am Meer liegen würde und die Bürgerinnen und Bürger ein sichtbares Bild einer sauberen Stadt verinnerlichen könnten.


Salz ohne Ende


Kein Schnee in Sicht, dafür Salz auf den Straßen und Gehwegen. Zu beobachten Mitte Januar auf den Straßen in vielen Bezirken von Hamm.

Salzen ist immer gut, da kommt Geschmack dran. Übermäßiger Salzgenuß ist dagegen schädlich und fördert zum Beispiel Bluthochdruck. Hier schadet Salz der Umwelt. Tierärzte und Schuster freuen sich über Kundschaft. Tierärzte versorgen die Pfoten der Hunde und Schuster die nach 400 Meter Salzgang aufgelösten Schuhsohlen.


Das ist neu in Hamm, Vorbeugen ist also besser als Heilen. Tonnenweise werden die Lager geräumt um der Schnee- und Glättegefahr vorzubeugen.

Warum und was soll das? Privatleuten wird streng auf die Finger geschaut, sie wagen noch nicht mal einen Teelöffel Salz in die Hand zu nehmen. Hier geht die Stadt also vorbildlich ans Werk, und niemand versteht es.

Hamm, 28.01.16


Hamm entdeckt das Internet

Dutzende Mitarbeiter der neuen Internetseite

hamm-erleben.de präsentierten sich der Öffentlichkeit in den Medien. Naja, das wird ja was Tolles sein für Hamm und viele Bürger versuchten mit einem Klick sich zu informieren. Mir erging es so, dass ich nach dem ersten Eindruck, das Gefühl hatte auf der falschen Seite gelandet zu sein. Kam mir alles bekannt vor. Ein neues Branchenbuch für Hamm, schön geordnet und übersichtlich, mit über 10 000 Artikeln der örtlichen Händler. Hab zwar keine zehntausend gefunden, aber es war so angekündigt.

Der Test nach einer Suche eines Artikels ergab, dass Google bis zu 5 Mal schneller war und genauer. Je mehr ich mich mit der Seite beschäftigte, desto überflüssiger kam sie mir vor, und letztlich fiel mir auch der passende Slogan dazu ein: Hamm entdeckt das Internet. Zwar viele Jahre hinkend zu spät ,aber immerhin. Die Verantwortlichen schwelgen in höchsten Tönen und sind sogar besser als ein ähnliches Portal in Wuppertal. Zu diesem Portal passt wohl eher: Nicht hamm-erleben.de, sondern hamm-erleben und sterben com. Naja, nehmen sie es nicht so krumm, ist eh nicht so wichtig, und Mühe haben sich die Macher gemacht.

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