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Bildbearbeitungsprogramme gehören heute so selbstverständlich zur Fotografie wie Gläser für eine Gleitsichtbrille. Man kommt nicht umhin sich mit ihnen zu beschäftigen, als Mittel der Betrachtung um Idee und Wirklichkeit zu verbinden. Es geht nicht darum den Betrachter des fertigen Fotos zu befriedigen, sondern die Sichtweise des Fotografen darzustellen.

Das kann er nur ganz allein, und dazu gehören die unterschiedlichsten Programme. Die hat es schon vor Jahrzehnten in anderer Form gegeben. Die Zusammensetzung der Entwicklerflüssigkeit für die Papierabzüge. Matt oder glänzend, Kontrastbearbeitung oder ein Stop im Unterbrecherbad.

Die heute unendlichen digitalen Möglichkeiten sind beileibe kein Grund für eine „Verteufelung“ digitaler Bearbeitung. Die Welt der Fotografie lebt von ständigen Veränderungen. Man muss sie nicht mögen, sich zumindest aber damit abfinden.


Und so ist Facebook inzwischen eines der stärksten medialen Ausdrucksmittel, gepaart mit einer riesigen Ausstellungsfläche für Fotografen und die es gerne geworden wären.

Für viele Betrachter sind die ausdrucksstarken Bilder so in Farbe und Stiel verfremdet, dass sie nichts damit anfangen können. Wieso auch? Und nun sind wir wieder, und darum geht es, bei der Sichtweise des Fotografen. Er entscheidet allein wie er die Qualität eines Bildes vermittelt.


Er handelt in diesem Falle nicht nach einem Auftrag seines Kunden, sondern nach seinem Auge.


BILDBEARBEITUNG

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Klugscheisser, so genannte Besserwisser, gibt es wie Sand am Meer. Ob in unmittelbarer Nachbarschaft, im Verwandten- und Bekanntenkreis, oder aber auch im Web, überall tummeln sie sich und geben ihr vermeintlich Bestes kund. Sie meckern über alles und jeden, verteidigen selbstherrlich ihre Rechtschreibfehler und meinen der Duden wär eine Linsensuppe nach niedersächsischer Art.

Jetzt erst spätestens wird der erste Leser sagen, der Klaßen macht das doch auch und ständig. Klar, das ist auch der Sinn meines Tuns. Nur mit dem feinen Unterschied, ich kriege dies bezahlt. Meckern ist mein Beruf. Sonst würde ich hier nicht schreiben. Also schalten wir mich mal aus und bleiben bei den Klugscheissern.

Ich möchte hier mal ein Beispiel zweier Klugscheisser geben, die ich in den letzten Tagen und Wochen unmittelbar erlebt und an meinem Körper kleben hatte.

Da ging es in unterschiedlichen Foren um das Thema Hund. Eine große Palette unterschiedlicher Themengebiete und daher auch unterschiedlicher Meinungen, auch von Experten.

Alles ganz normal, alles akzeptabel, alles, wenn nur die Klugscheisser nicht wären. Einer darunter, der mit unterschiedlichen Pseudonymen in verschiedenen Foren unterwegs ist. Immer wieder taucht er auf, leicht zu erkennen an seiner Schreibweise. Der andere, etwas weiter weg lebend, ist ähnlich. Unablässig wird gepostet, was das Zeug hält, und dies klugscheisserrisch in langen polemischen Episoden. Widersprüchlich und ohne Sinn.

So, was will ich damit sagen. Ganz einfach: Klugscheisser sind die größten Neider in diesem Universum. Besonders in Deutschland. Denen quillt der Neid schon aus dem Bauchraum und aus den Schuhen.

Trotzdem bin ich froh das es sie gibt. Ich kann sie reizen bis fast zum geht nicht mehr, und klicke sie dann weg, bis sie irgendwann mal wieder irgendwo auftauchen.

Sie fördern die Aufmerksamkeit, machen ungewollt und unbewusst Werbung für mich, für die Firma oder für das Thema. Und das kostenlos. Ich lasse sie in ihrer Anonymität, obwohl ich sie kenne.

Und irgendwie kann ich sie auch ein wenig verstehen. Aber nur ein wenig…..


Ein Quicky in Essen - Frillendorf


Gehören sie auch zu den Autofahrern, die gewollt oder ungewollt, täglich die Verkehrsnachrichten hören? Wenn nicht, klicken sie sich weg und einen schönen Tag noch.

Vor ca. einem Jahr sind die stündlichen Verkehrsdurchsagen auf WDR revolutioniert worden. Wahrscheinlich um die Langweiligkeit dieser zu ändern und hörbar zu machen.

Ein Beispiel:

Auf der A8 zwischen Eschweiler und Borken: 8 Kilometer Stau. Und jetzt kommts: Sie brauchen hier eine Viertelstunde länger! Auf der B89 ca.18 Kilometer stockender Verkehr, sie brauchen hier eine dreiviertel Stunde länger. Das dauert 15 Minuten. Und und und ……… Ja, so weit, so gut. Eigentlich nichts dramatisches, aber wenn man täglich auf die Meldungen angewiesen ist, geht einen das schon auf den Senkel.

Wie wäre es denn mit einer rhetorischen Verfeinerung wie: 5 Kilometer schleppender Verkehr zwischen Essen-Frillendorf und Herne Wanne. Hier können sie zwischenzeitlich 2 Quickys wagen. 6 Kilometer Stau zwischen Hagen und Deppendorf. Hier können sie in Ruhe bei geöffnetem Fenster 2 Zigaretten rauchen, oder die Beine bis sie einschlafen hoch legen. Dann viel Spass.


Gülle für Hamm - Mitte



Viele neue Ideen gibt es zur Erneuerung und damit auch Kaufkraft für die ständig kämpfenden Händler in der Innenstadt.

Viele schlaue Köpfe der Stadt haben einen bemerkenswerten Vorstoss unternommen, der auch überregional auf viel Beachtung stiess. Mehr Grün für die Innenstadt und für die Einfallstrassen sollen die Attraktivität und Kaufkraft stärken und erhöhen.

 Wie also so schnell wie möglich dies erreichen. Von der Idee zur Tat war es nicht weit. Gülle wurde in die Innenstadt geschafft (siehe Foto) und vom Rathaus bis zu den Zentralhallen auf mittige und seitliche Grünstreifen aufgetragen. Dies in den frühen Morgenstunden Anfang April, so dass es durch Anwohner, ausser einiger telefonischer Beschwerden, kaum bemerkt wurde.

Dieses Auftragen der Gülle in Bereichen, die noch nie begüllt wurden, hatte den besonderen Nebeneffekt, dass die Felder einer Überdüngung aus dem Weg gingen, und so einer Übergüllung entzogen wurden.


Anfang August soll diese Aktion auf der Münsterstr. wiederholt werden. Schon jetzt wird darauf hingewiesen, dass aus Gründen der Sicherheit die Münsterstr. während der Arbeiten in beide Richtungen gesperrt wird.


Die Stadt weist noch einmal darauf hin, dass Schäden durch die Güllemassen nicht ersetzt werden. Es sollten auch Fenster geschlossen bleiben.

Der Flugverkehr ist nicht betroffen.